Die Entwicklung KI-basierter Methoden hat in den letzten Jahren auch in den Digital Humanities für eine regelrechte Revolution gesorgt, deren Folgen und Verlauf unübersichtlich bzw. nicht absehbar sind. Dies gilt nicht zuletzt für den Bereich der digitalen Editorik und der computationellen Literaturwissenschaft, in dem insbesondere Large Language Models (LLMs) intensiv diskutiert werden, ohne dass sich bereits ein gemeinsamer Nenner an Best Practices abzeichnen würde.
Das Ziel unseres Workshops ist es, in dieser Situation das Anwendungspotenzial von Large Language Models (LLMs) im Bereich der digitalen Edition und der computationellen literaturwissenschaftlichen Analyse zu erproben, und zwar sehr konkret anhand eines klassischen Anwendungsfalls dieser Disziplinen, nämlich auf dem Gebiet der Erkennung, Visualisierung und Analyse von Textvarianten und Intertextualität, um so die methodischen Neuerungen an geisteswissenschaftlich relevante Fragestellungen rückzubinden.
Wann & wo: 4. Dezember im Jura-Soyfer-Saal in der Hofburg
Die Homepage mit den Abstracts zu den Vorträgen finden Sie hier: evsl.univie.ac.at/digital-philology/recent-advances-in-digital-philology/
Anmeldung: bitte per Mail an gabriel.viehhauser@univie.ac.at
Das Programm finden Sie angehängt
